AMD Radeon – Wikipedia

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Altes ATI-Radeon-Graphics-Emblem

Seit dem Jahr 2000 nennt ATI Technologies seine neuen Grafikkarten und Grafikchips abseits des Marktes für professionelle Grafikkarten „Radeon“, während zuvor die Bezeichnung Rage verwendet wurde. Die letzten Rage-Karten lieferten jedoch nur eine mäßige Performance und waren auch von Treiberproblemen geplagt, sodass guy einen neuen Markennamen suchte. Marketing-Experten hatten „ENERGI“ vorgeschlagen, become dem damals noch bei ATI angestellten Matt Skynner und einem seiner Kollegen nicht sonderlich zusagte. Die beiden spielten dann selbst mit verschiedenen Begriffen und kamen so auf den Namen Radium – ein radioaktives chemisches Element. Aber auch dieser Markenname fand wenig Anklang. Skynners Kollege berichtete letztlich seiner Mutter von dem Vorschlag. Diese warf kurzerhand Radeon ein. [1]

AMD behielt nach der Übernahme von ATI Technologies den Markennamen Radeon bei. Der ursprüngliche Teil des Firmennamens ATI wurde mit der Übernahme als Markenname eingestellt.

Seit der AMD-Radeon-HD-6000-Serie wird die Marke ATI nicht mehr verwendet, da AMD das Markenportfolio im Rahmen der Umstrukturierung übersichtlicher gestalten will. Die Namen Radeon und FireGL sollen als AMD Radeon und AMD FirePro erhalten bleiben. Allgemeines[Bearbeiten 9 bei Radeon 9700). [3] Dieses Schema wurde jedoch mit Einführung von Radeon 9000 und 9000 Pro (die auf der Architektur des Radeon 8500 basieren und nur DirectX eight.1 unterstützen) aus Marketinggründen aufgegeben.

Mit der zweiten und eventuell dritten Ziffer wird dann die Karte in ein Leistungssegment eingeteilt. Durch verschiedene Buchstabenkürzel wird die Leistung dann noch genauer beurteilt. Dies führt zu einer sehr großen Vielfalt von Modellbezeichnungen, so dass es nicht immer einfach zu beurteilen ist, welche Karte mehr leistet.

Mit dem Nachfolger der Radeon X1xxx wurde das Namensschema geändert. Das „X“ am Beginn des Namens wurde durch ein „HD“ ersetzt, um die High-Definition-Fähigkeiten der Karte zu unterstreichen. Mit dem Start der HD-3xxx-Serie wurden auch die Buchstabenkürzel entfernt,stattdessen wird jetzt mit der ersten Ziffer die Generation, und mit der zweiten und dritten Ziffer die Leistungsklasse angegeben.

Seit 2013 wird ein neues Namensschema verwendet. Mit dem Start der R200-Serie wurde ein R5, R7 oder R9 (R für Radeon) an den Anfang der Modellbezeichnung gesetzt, um grob die Leistungsklassen zu unterscheiden. Danach folgt eine dreistellige Nummer, deren erste Ziffer die Generation, deren zweite und dritte Ziffer die Leistungsklasse bzw. den verwendeten Chip angeben. Ein „X“ am Ende steht oft für den Vollausbau des Grafikchips. Eine Besonderheit dabei stellt der Dual-GPU-Chip R9 295X2 dar, bei dem das X2 nicht für einen Vollausbau, sondern für die doppelte Chipbestückung steht.

Grafikkarten mit Radeon-Chips werden – abgesehen von den Vereinigten Staaten und Kanada – fast Quelltext bearbeiten]

Die Treiber für Radeon Grafikkarten werden laufend weiterentwickelt. [four] Mit der Übernahme der Reihe durch den Kauf von ATI durch AMD, übernahm AMD zunächst das Softwarepaket AMD Catalyst, welches die Treiber und Konfigurationssoftware beinhaltete. Unter Linux wurde die Treiberfamilie damals unter dem Namen fglrx vertrieben und erst 2007 in Catalyst 7.11 umbenannt, womit der Name und die Versionierung mit der unter Windows verwendeten Variante übereinstimmte. [5] Updates erschienen in der Regel monatlich, wobei sich die Versionsnummer aus dem Jahr (z. B. 7 für 2007) und dem Monat (z. B. 11) zusammensetzte. 2015 wurde Catalyst durch das Paket AMD Radeon Software Crimson ersetzt. [6] Dabei wurde unter anderem das nunmehr eleven Jahre alte Catalyst Control Center durch eine neue Software ersetzt, die nicht wie zuvor auf Microsofts .NET Framework aufbaute, sondern auf Grundlage von Qt funktionierte. Obwohl dieser Umstand eine Migration der Konfigurationssoftware auf Linux begünstigte, blieb diese aus und zusammen mit nicht eingehaltenen Versprechen vonseiten AMDs bezüglich Treiberperformance sorgte der Umstieg auf Crimson nicht für eine Verbesserung der Treiber auf Linux. [7] Alternative Treiber[Bearbeiten 3-D durch das freedesktop.org-Projekt, sowie durch die X.Org Foundation.[ eight] Trotz der Ankündigung AMDs im Jahr 2007, ihre Spezifikationen zu veröffentlichen, und der anschließenden Entwicklung eines alternativen quelloffenen Treibers radeonhd, bei dem auch AMD Mitarbeiter mitwirkten[nine], konnte AMD sich nicht gegen die direkte Konkurrenz durchsetzen. [10] Der opportunity Treiber radeonhd ist ebenfalls ein Teil von Mesa 3-d, allerdings unterstützt er nur eine begrenzte Auswahl an Chipsets. Auf radeon folgten weitere Treiber für unterschiedliche Chipsätze: 200, r300g, r600g und radeonsi. [11] Letzterer hat sich über die modernen Graphic Core Next Chipsätze hinweg gehalten und ist damit der neuste freie Treiber im User-space. Alternativ bietet AMD auch einen modernen proprietären Treiber im User-space an. Dieser wird unter dem Namen AMDGPU-PRO vertrieben und ersetzt die Module aus Mesa 3-d.[12]

Auf Kernelebene wurde das frühere proprietäre fglrx-Modul zunächst durch den quelloffenen radeon Treiber ersetzt, der in späteren Chipsätzen dann wiederum durch den heute (Stand 2018) modernen AMDGPU Treiber ersetzt wurde.[ 11] Die Kernelmodule werden von den jeweiligen Treibern aus Mesa 3D oder AMDGPU-PRO über libdrm angesprochen.

Unter Linux gibt es zudem zwei freie Treiber für Vulkan: AMD kündigte einen quelloffenen Treiber für die API an, jedoch erschien dieser zunächst nicht. Daraufhin entschied ein Mitarbeiter von Red Hat eine eigene Implementation zu veröffentlichen. Diese wurde unter dem Namen radv Teil von Mesa 3-D.[thirteen] Der später erschienene Treiber amdvlk bietet die offizielle Alternative. Durch den offenen Umgang mit freien Implementierungen und die aktive Mithilfe seitens AMD, wurden Radeon Karten in den letzten Jahren auch für Linux-Anwender im Gamingbereich wieder applicable. [14] Grafikprozessoren[Bearbeiten